Berlin ist ein Dorf

Dynamik, Kreativität und Aktualität sind Merkmale von Gottschalk live in der ARD

Thomas Gottschalk ist in Berlin. Wie bereits vielfach berichtet, wird der Wetter, wie er sich einmal selbst in einem denkwürdigen Auftritt bei Ulrich Wickert in den Tagesthemen nannte, ab dem 23. Januar, aus der Hauptstadt seine neue Show Gottschalk live präsentieren. Die Vorbereitungen dazu laufen auf vollen Touren. Und wie man hört, verspricht das Format tatsächlich sehr interessant zu sein: Eine tagesaktuelle Sendung zur besten Sendezeit vor der Tagesschau mit allen Themen, die die Menschen und das Land bewegen. Und, im Unterschied zu vielen anderen Sendungen, echt live!
Die Sendung, das erläuterte “Tommy” während einer Pressekonferenz im Dezember, muss mit diesem Konzept natürlich aus Berlin kommen. “In den USA käme sie aus New York, in England aus London und in Frankreich aus Paris. Gottschalk live kann daher, so gerne ich es auch hätte, nicht aus München, muss aus Berlin kommen,” so der Entertainer, der sich damit anschickt, ein interessantes journalistisches Format zu realisieren.
Und weil Berlin im Vergleich zu den genannten Metropolen ein Dorf ist, läuft man sich in der kuscheligen Mitte am Gendarmenmarkt, wo das Studio der Sendung errichtet wurde, schon mal über den Weg.
Es hat mich gefreut, dass Thomas Gottschalk bei unserer Begegnung die fettehenne.info ansprach. Er hat sie gelesen und wollte von mir wissen, wie ich in meinem Beitrag über das Interview mit Christian Lell darauf komme, von einer abgestimmten Hetzjagd eines Medienkartells gegen den Bundespräsidenten zu sprechen.
Neben dem Verweis auf die entsprechenden Links in den Beiträgen, die das Verhalten einiger Redaktionen kritisch beleuchten, konnte ich zu meiner Unterstützung darauf hinweisen, dass inzwischen selbst Schwergewichte wie Fritz Pleitgen den Eindruck haben, dass die Objektivität in der Berichterstattung gelitten hat. Oder, wie es die taz heute formuliert:

In der Causa Wulff gehe es nicht nur um die Verfehlungen, die dem Bundespräsidenten angelastet werden, sondern auch darum, wie Medien immer wieder versuchen, selbst zu Akteuren werden, so taz-Chefredakteurin Ines Pohl. “Nicht die Aufklärung, sondern die quotenträchtige Hinrichtung scheint doch in diesem Fall sehr offensichtlich eine große Rolle zu spielen.

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