Cui bono?

Die Stimmen sogenannter Klimaskeptiker werden immer lauter und dieses Mal, so scheint es,  werden sie erhört. Die deutschen Printmedien berichten nun auch über das Thema anthropologischer Klimawandel und die damit verbundene Skepsis.  Aber auch amerikanische Blätter wie das Wall Street Journal lassen renommierte Wissenschaftler zu Wort kommen und warnen vor überstürzter Panikmache.  Hat sie nun also begonnen, die langersehnte objektive Klimadebatte?

Wohl kaum. Dass das Thema in Deutschland aufgegriffen wird, verdanken wir Professor Fritz Vahrenholt, heute Vorstandsvorsitzender der RWE Innology GmbH. Vahrenholt wagt sich in die Höhle des Löwen („Ich werde mir in allen Lagern Feinde machen“) und äußert sich besorgt über die vom IPCC verbreitete These, das CO2 sei der alleinige Feind des Klimas auf Mutter Erde und dafür verantwortlich, dass diese zum Verderben aller angeheizt wird. In seinem kürzlich erschienen Buch (Die kalte Sonne) behauptet der ehemalige Leiter der Abteilung Umweltpolitik des Hessischen Umweltministeriums, dass die Sonne eine wichtige Rolle bei der Klimaveränderung spielt. Ob diese Aussage stimmt oder nicht, soll hier nicht weiter diskutiert werden, schließlich gehören wissenschaftliche Untersuchungen in die dafür vorgesehenen Labore. Erwähnenswert ist jedoch das beabsichtigte Ziel dieses Buches von Vahrenholt – nämlich die Klimadebatte sachlich zu führen, d.h. andere wissenschaftliche Erkenntnisse in die Debatte einfließen zu lassen und sie auch zu verarbeiten. Denn die objektive Debatte hat bis heute noch nicht statt gefunden.   Klimaskeptiker werden von den Klimaschützern öffentlich verurteilt, meist werden Wissenschaftler als von der Industrie beauftragte Lobbyisten denunziert, die  den Klimawandel öffentlich zum Wohle der Industrie verleugnen. Klimaskeptische Wissenschaftler werden nicht angehört, ihre Ergebnisse fließen in keine Klimaberichte ein und oft werden Forschungsgelder an falscher Stelle ausgegeben, nämlich für klimaschützende Institute.

Klimaskeptische Wissenschaftler behaupten, dass die klimatischen Veränderungen in der Vergangenheit  viel schlimmer gewesen sind als die Veränderungen heute. Warum sind wir gerade jetzt darauf versessen, etwas gegen die Klimaveränderungen zu unternehmen? Wem nützt also die Klimarettung?
Es ist ein Business. Ein Business mit der Angst gepaart mit Schuldgefühlen und der IPCC ist der Initiator. Der IPCC hat sich selbst dazu auserwählt federführend in der Klimadebatte zu sein und zu bestimmen, was am Ende der Wahrheit entspricht.  Aber, wenn das die Wahrheit ist, warum will sie dann nicht jeder glauben? Warum gibt es diese Skeptiker, die andere wissenschaftliche (!) Erkenntnisse liefern, die aber von der Masse immer wieder argumentativ widerlegt werden?

Weitaus schlimmer ist es aber, dass die Politik – egal ob amerikanische oder europäische seit Jahren von Klimaschützern an der Nase geführt wird. Als Konsequenz entscheiden Politiker viel zu überstürzt und unüberlegt. Und langsam dämmert es einigen politischen Entscheidern, dass der Kampf um das Klima wohl nicht zu gewinnen ist.

“It used to be nothing more than excessive regulation and taxation that made the EU an unattractive place to do business.  Added to that, in these days of recession, all Western economies have a ball-and-chain around their ankle, marked “DEBT”.  But in a triple whammy, we in the EU have deliberately and voluntarily added a new ball-and-chain to the other leg.  This one is marked “Leadership in the fight against climate change”.”  Roger Helmer, MEP 

 

 

 

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