Das Kreuz mit Oskar

Die politischen Führer der zwanzig wichtigsten Wirtschaftsnationen ringen derzeit beim G20-Gipfel in London um Wege aus der Krise. Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die Finanzmärkte stärker an die regulative Kette nehmen. Und damit Frank-Walter Steinmeier mehr noch als Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Problem bereiten. Denn was sie fordern, hat entscheidend zum Verlust der Kanzlerschaft Gerhard Schröders beigetragen: Oskar Lafontaine hat noch als SPD-Vorsitzender die Schaffung eines engen internationalen Ordnungsrahmens für die Finanzmärkte gefordert – und Krach mit “Gerd” gekriegt. Schröder hat die Machtfrage gestellt und – kurzfristig betrachtet – auch gewonnen. Lafontaine trat von allen politischen Ämtern zurück. Langfristig hat er jedoch Schröder gedemütigt: nicht nur hat seine Kritk an der Agenda 2010 und der Eintritt samt Stärkung der Linkspartei Schröder die Kanzlerschaft gekostet. Nun steht sogar der Amerikanische Präsident an der Spitze der Kapitalismus-Kritiker und beschliesst die Dinge, vor denen Lafonatine als erster Politiker von Rang gewarnt hat. Einen besseren Wahlkampf-Helfer kann sich Oskar nicht wünschen.

Von meinem iPhone gesendet Bitte Tippfehlrr zu entschuldihen :-)

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