Klimahokuspokus

Seit Tagen schon verhandeln die großen und kleinen Klimaretter der Welt im südafrikanischen Durban über die Fortführung des im Jahr 2012 auslaufenden Kyotoprotokolls. Neue Regeln müssen her und zwar schnell. Schließlich war in Cancún im vergangenen Jahr viel vereinbart worden und nun fehlt der völkerrechtliche Rahmen, der die Vereinbarungen quasi in Stein meißelt und die großen und kleinen Klimaverpester wirtschaftlich bluten lässt. Vereinbart wurde ein GREEN CLIMATE FUND, der den ärmeren Ländern der Welt bei der Anpassung an den Klimawandel dienlich sein und bereits 2012 seine Arbeit aufnehmen soll. Bis 2020 sollen 100 Milliarden (!!!) Dollar  jährlich in den Fonds fließen und die ärmeren Länder vor Klimakatastrophen schützen. Die Vereinbarung von Cancún sieht auch die Reduzierung der Erderwärmung um 2 Grad sowie die Begrenzung  der Treibhausgasemissionen um 25 bis 40 Prozent bis 2020 gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter vor. So weit, so gut. Aber, wie war das noch Mal, warum gibt es diese, meist erfolglosen, Klimagipfel, was wollen wir eigentlich retten? Das Klima? Will das Klima überhaupt gerettet werden?


Wenn man dem IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) glauben darf, dann stehen uns schon bald Klimakatastrophen bevor, die das Armageddon einläuten könnten. Denn die Erde erwärmt sich und schuld ist – na klar – der Mensch, denn er allein ist für den Ausstoß des gefährlichen Treibhausgases CO2 verantwortlich, weil es ihn tagtäglich nach Energie dürstet.  Und bei Gott, wir SIND schuld und unser Wohlstand ist das Problem. Er hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind: Klimaverschmutzer! Weil  wir zu energiegeil geworden sind: weil wir lieber im Hellen als im Dunkeln leben, weil wir unbeschwert von A nach B kommen wollen, weil wir lieber erreichbar sein wollen, als Rauchzeichen geben zu müssen. Ja, dieser verdammte Wohlstand, was hast du uns und unserem Klima nur angetan? Und jetzt für alle zum Mitschreiben: Am Anfang war die Energie und diese   hat den Wohlstand ermöglicht.
Seit Jahren wird uns der Klimahokuspokus propagiert, der auf keinerlei empirischen Daten beruht und über den es keinen wissenschaftlichen Konsens gibt. Ein Klimahokuspokus der von einer Institution verbreitet wird, die selbst aus korrupten Wissenschaftlern besteht und keine andere, gegenteilige Meinung über den Klimawandel zulässt. Und das bietet keinen guten Nährboden für eine differenzierte Diskussion, die nicht nur den wohlhabenden, westlichen Nationen nützt, sondern insbesondere hungernde Mäuler in den ärmeren Regionen der Welt stopft. Mäuler, die über die utopischen Klimaziele des Westens (Bioethanol-Produktion) nur den Kopf schütteln können. Denn es ist schon jetzt absehbar, dass die aufstrebenden Nationen, die ihre Armut überwinden wollen, nicht die westliche Klimaschutz-Ideologie teilen werden und diese auch sonst nicht teilen.
Aber zurück zu der Debatte, die uns Westeuropäer – den einen mehr, den anderen weniger – beschäftigt:

Ja, er ist da. Der Klimawandel ist real (was völlig normal ist), aber ist er ein menschengemachter Klimawandel? Oder ist er die Erfindung von Pseudowissenschaftlern, die sich mit dem anthropogenen Klimawandel das Leben schön machen wollen: Denn keine Branche der Welt hat in den letzten Jahren so viele Milliardäre produziert wie die Branche der klimarettenden Industrie. Keine wissenschaftlichen Einrichtungen wurden mehr gefördert als die Erforscher alternativer Klimarettungstechnologien. Die Welt steht Kopf – im wahrsten Sinne des Wortes. Und obwohl keine empirischen Beweise existieren, die  den kausalen Zusammenhang des CO2 Anstiegs und der Erderwärmung erklären könnten, führen wir einen Kampf, dessen Ende nicht absehbar ist und unsere Feinde sind das CO2, fossile Energieträger und unser Wohlstand.

Besonders die politischen Eliten ergötzen sich am Klimahokuspokus: Diese Klimaschutzpropaganda schafft beste Rahmenbedingungen für eine zentralistische Ausübung der politischen Macht: Man denke da an die EU und ihre zahlreichen Verordnungen und Richtlinien, die uns erziehen und uns vorschreiben, wie wir nachhaltig zu leben haben (EU-Ökodesign Richtlinie und die umstrittene Sparlampe).  Kritiker und die ganz harten Klimaskeptiker würde das heute Klimasozialismus nennen. Aber das soll hier nicht weiter diskutiert werden.
Und auch die Medien hinterfragen vieles nicht mehr kritisch, sondern fahren dieselbe Klimaschutz-Schiene, die so in Mode gekommen ist. Der jüngste Fall Rahmsdorf gegen  Irene Meichsner zeigt deutlich, dass Kritik an der bestehenden Klimadebatte unerwünscht, weil unprofitabel ist.
Ob der Klimagipfel in Durban scheitert oder nicht, sei dahingestellt. Fakt ist, die Informationen, rund um das Thema Klimawandel und Klimaschutz, sind zu einseitig. Wir können nicht mit 100%iger Wahrscheinlich sagen, ob das CO2 gefährlich für das Klima ist. Wissenschaftler beweisen schon jetzt, dass das CO2 nicht die Klimaerwärmung beschleunigt, sondern die Erwärmung den CO2 Anstieg. Dieselben Wissenschaftler glauben auch, dass die Sonne ein weitaus größerer Feind ist als das lebensnotwendige CO2, das Pflanzen gedeihen lässt und so hungrige Mäuler in verarmten Regionen der Länder stopft. Was ist, wenn diese ganze Klimahysterie sich am Ende als grober Fehler rausstellt? Und eben das gilt es herauszufinden: Kämpfen wir am Ende gegen einen unsichtbaren Feind und schaden damit uns selbst oder ist der Kampf notwendig, um uns zu retten? Wenn das letztere zutrifft, dann sollten Klimagipfel  wie Durban und Cancún in erster Linie dazu genutzt werden, den Feind zu kennen und nicht bloß Vermutungen anzustellen.

 

 

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