Sauber geht anders

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Die Art und Weise, wie Politiker ihr Amt ausüben, wird immer kritisch von der Öffentlichkeit beobachtet. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Öffentlichkeit wird durch Medien hergestellt. Damit ist gemeint, dass die Medien den Raum bieten, in dem
Politisches Handeln wiedergegeben und bewertet wird. Durch Bereitstellung von Druckzeilen oder Sendeminuten. Zuweilen hat die Bevölkerung das Gefühl, Medien nehmen diesen Herstellungsanspruch zu wörtlich und schaffen, Realitäten, die es objektiv so nicht gibt. In der Affäre um die Vorwürfe gegen Bundespräsident Christian Wulff ist dies nur ein diffuses Gefühl. Doch es ist ein starkes Gefühl.
Mit Christian Wulff ist durch die Berichterstattung auch die CDU ins Gerede gekommen. Vor allem in Wulffs Heimatland. Jetzt gibt es dort jedoch einen handfesten Beweis, wie sich Medien “ihre Wirklichkeit” schaffen.

Im aktuellen Niedersachsen-Trend ist Wulffs Nachfolger David McAllister der Leidtragende. Der NDR hat die Umfrage, in der trotz einer sehr negativen Berichterstattung die CDU weiterhin stärkste politische Kraft geblieben ist, in entscheidenden Punkten optisch frisiert: die Maßstäbe der Umfragewerte zwischen McAllister und seinem Herausforderer, Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, zu ungunsten von McAllister verändert. Optisch gibt der NDR damit dem Herausforderer Nachhilfe, dessen Zustimmungsbalken auf die selbe Höhe gezogen wird wie die sehr viel höhere Wertung für Ministerpräsident McAllister.
Sauber geht anders. Auch in den Medien!

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