Posts Tagged: BILD
25
Jan 12
BILD für ALLE: Ein teurer Flop für Kai Jong Dick Man
Nicht nur wäre die Behauptung unzutreffend, dass alle Haushalte (auch Werbeverweigerer) die BILD zugestellt bekommen würden. Das würde vor allem die Anzeigenkunden betreffen, die im Zweifel einen Abschlag auf den stolzen Seitenpreis von 4 Millionen Euro geltend machen könnten. Schwerer wiegen würde vielmehr die rechtliche Bindung einer entsprechenden Untersagung der unerwünschten Zustellung: Haus für Haus, Briefkasten für Briefkasten müsste genau geplant werden, wo eine BILD eingesteckt werden darf und wo nicht. Und diese Planung müsste exakt sein – und ebenso genau auch eingehalten werden. Denn sonst würde sich der Verlag möglichen Regressforderungen aussetzen, die in ihrer Höhe kaum kalkulierbar sind.
Derzeit ist es noch nicht klar, ob die Aktion bereits ob dieses unkalkulierbaren Risikos gestoppt worden ist, oder ob lediglich der Link entfernt wurde, damit sich zukünftige Zuschriften nicht mehr auf diese Verlagspublikation berufen können und dadurch ggf. hinfällig werden. Um dies zu umgehen, veröffentlichen wir hier den Link, auf dem die Publikation des Axel Springer Verlages noch abrufbar ist: Unter Google Dokuments!
Wie mir Andreas Schwartmann am Telefon bekräftigte, ist der rechtliche Gehalt der Untersagung nicht gemindert, selbst wenn BILD den ursprünglichen Link entfernt hat.
Daher empfehlen wir allen, die die BILD-Aktion unterlaufen möchten, eine gleichlautende Untersagung per Einschreiben an den Axel Springer Verlag zu senden!
19
Jan 12
BILD für mich? Lass’ stecken!
Neben rein wirtschaftlichen Interessen (Anzeigenkunden und neue Leser generieren) ist besonders die inhaltliche Absicht besorgniserregend, die hinter dieser Aktion und der gesamten BILD steht. Sie suggeriert, dass es nur eine relevante Zeitung in dieser Nation gibt und versucht, eine Art Meinungsmonopol aufzubauen sowie ihre Macht zu demonstrieren. Die Macht, alle Bürger in der Nation zu erreichen. Die Macht, Ihnen eine Botschaft zu übermitteln. Die Macht, diese Botschaft auszuwählen. Die Pressevielfalt wird hier massiv untergraben, indem ein Medium versucht ein Monopol zu erstellen, dessen Folgen bekannt, aber noch nicht zu überblicken sind. Die Entscheidung über den Verbleib eines Politikers in seinem Amt oder die Erhebung eines Unwetters zu einer Katastrophe sind nur 2 Beispiele für die Macht dieses Monopols.
Die fettehenne.info ist ein Blog über Hintergründiges. Wir möchten, wie viele andere Medien und Menschen, auf diesen Missstand der Dominanz von BILD aufmerksam machen. In dem Wettbewerb „BILD für mich? Lass’ stecken!“ suchen wir kreative Ideen, wie die Geburtstagsaktion unterlaufen oder öffentlich als das entlarvt werden kann, was es ist: eine rotzfreche Demonstration von feiger Großkotzigkeit! Es steckt kein Risiko in der Aktion. Die Werbung im und für das Blatt spielt ein Vielfaches ein. Wäre die BILD und der Axel Springer Verlag mutig, würden sie 41 Millionen Exemplare zum Verkauf anbieten. Und sehen, was den Menschen ihr Blatt Wert ist.
Unser Wettbewerb wendet sich an alle wachen Menschen in Deutschland. Er lobt nur einen Preis aus, aber der ist unbezahlbar. Dieser Preis für die Gesamtaktion geht an alle aktiven und passiven Teilnehmer: Eine funktionierende Presselandschaft, die objektiv ihre Funktion erfüllt – recherchieren, Hintergründe aufdecken, informieren!
Egal ob smarte Sprüche oder ein Flashmob auf dem Alexanderplatz.
Seien Sie kreativ, schreiben sie uns E-Mails, kommentieren Sie auf Facebook und folgen Sie den neuesten Entwicklungen auf Twitter. Wir informieren Sie über die neuesten Ideen und vernetzen Sie mit anderen Aktiven um die Ideen in die Tat umzusetzen. Für eine breite Vielfalt der Presse!
17
Jan 12
Berlin ist ein Dorf
10
Jan 12
Verschwörungstheorien

Die Facebook-Seite "Mahnung an die Presse" thematisiert den skandalösen Umgang einiger Medien mit dem Amt des Bundespräsidenten
Lieber Uwe Alschner, ich kann Deine Verschwörungstheorie nicht vollständig teilen, mir scheint ziemlich offensichtlich, dass es beides ist: erstens ein Fehlverhalten des Bundespräsidenten, das wir so noch nicht kannten, und zweitens eine Medieninszenierung, die so zwar schon oft gesehen haben, in deren Falle aber bisher noch kein Bundespräsident gegangen war. CW hat sich erst falsch und dann auch noch sehr ungeschickt verhalten. Aus meiner Sicht kein Grund für einen Rücktritt – aber enttäuscht bin ich schon.
Ich habe ihm dazu dieses entgegnet:
Lieber H., gar kein Dissens! Fehler, schwere Fehler hat er auch schon eingeräumt. Dennoch ist die Frage der Verschwörung/abgesprochene Kampagne heute auch noch mal (im Print heute, online bereits gestern) von Malte Lehming im Tagesspiegel dokumentiert worden. Passt alles – und ist auch alles bekannt gewesen. Niemand hat gefragt. Warum nicht?
Was du zum “in die Falle tappen” schreibst, ist zweischneidig. Es hat noch keinen Bundespräsident gegeben, der sich auf Auslandsreise einer solchen Herausforderung gegenüber sah (ist auch in der Checkliste: Auslandsreise!). Also muss man ihm zugute halten, dass er sah, wie einmalig mit ihm umgesprungen wurde. Und einen “einmaligen” Anruf zur Klarstellung der Konsequenzen bei KD und MD getätigt hat. Dass beide – und wie beide – diesen Umstand mit instrumentalisierten, ist der wirkliche Skandal! Vieles von dem, was Wulff nun vorgehalten wird, hat es früher auch gegeben. Sogar Kanzler, also Exekutivorgane (!), haben bei Intendanten, Herausgebern und Chefredakteuren interveniert (siehe dazu auch Gauland gestern im TSP), ohne dass sich irgendjemand traute, das zu nutzen. Bei Wulff wird es nun anders gemacht. Weil das Amt schwach ist (wenn er schwach wäre, hätte er das Amt bereits aufgegeben) und keine andere “Macht” hat als das Wort. Man muss es ihm also nur oft genug im Munde umdrehen, um ihn schlecht aussehen zu lassen!
Alles hat nur ein Ziel: Die Kanzlerin zu schwächen. Wulff hätte beidrehen und sich in Stellung bringen lassen können so wie gewünscht – und das Ziel wäre erreicht ohne den Bundespräsidenten offen anzugreifen. Oder er hätte nicht beidrehen können, dann wäre passiert, was nun passiert – und das Ziel ist erreicht, indem man den Bundespräsidenten (ihren Kandidaten) als Depp hinstellt.Das nennt man “Win-Win”!
9
Jan 12
Sie treiben es doll …

ARD-Talkmaster Günther Jauch hat selbst als Top-Journalist keine Hemmungen gehabt, Kollegen strafrechtlich zu belangen. Glaubwürdiger wird seine Kritik an Bundespräsident Wulff dadurch nicht.
8
Jan 12
Im Aufzug
Die Menschen im Land können es kaum noch hören. Wulff und die BILD. Als ob es keine drängenderen Probleme gebe, fragen sich Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher beim Gespräch über den Gartenzaun. Nun ist dies kein Blog für Lieschen oder Otto. Die fette-henne.info ist ein Blog über Hintergründiges in der Politik. Die Gefahr, unsere Stamm-Klientel zu nerven, besteht also nicht. Und selbst wenn: inzwischen gibt es in diesem Land tatsächlich nichts Wichtigeres. Denn es geht um das Selbstverständnis der Presse. Oder um den Aufzug.
Gerade in diesen Tagen wird immer wieder das Zitat von Mathias Döpfner, dem nun “plötzlich” auch “bedrohten” Chef des Springer-Verlags, bemüht: wer mit BILD im Aufzug hoch fährt, fährt auch mit BILD wieder hinab. Continue reading →
7
Jan 12
Salami a la BILD: Wulff bat um Aufschub!
Wie es gerade passt, wird Wulff mal vorgeworfen, er solle sich persönlich äußern, sich erklären. Tut er dies, wird ihm spöttisch von Chefredakteuren vorgehalten, er melde sich “ständig in eigener Sache”. Politische Gegner nutzen die Aufregung für ihre Zwecke und werfen Wulff “Salamitaktik” vor.
Salame, das ist eine italienische Dauerwurst in verschiedenen Qualitätsstufen, die hierzulande, wenn sie echt sein soll, eher teuer ist. Weil importiert. Die billige Variante ist derbe westfälische Plockwurst.
Kai Diekmann wuchs in Bielefeld auf. Bielefeld liegt in Westfalen.
Die Vorwürfe gegen Wulff sind billig!
6
Jan 12
Was dann?
In der heutigen Ausgabe der BILD schreiben Sie, es gehe “wahrhaft völlig in die Irre”, wer “die Probleme des Bundespräsidenten” zu einem Machtkampf zwischen ihm und BILD “aufpumpt”.
Lassen Sie sich dazu gesagt sein: das sehen die Menschen in Deutschland ganz anders, was zuletzt gestern Abend der ARD-Deutschlandtrend bestätigt hat: Zwar kommt auch Christian Wulff im Urteil der Bürger nicht mit einem Freispruch weg. Dafür gibt es erstens keinen Anlass und zweitens gute Gründe, wofür sich der Bundespräsident in einer bislang einmaligen Geste persönlich entschuldigt hat. Wichtiger aber als dieses Detail ist die Tatsache, dass die Menschen spüren, wie vordergründig die Kritik der Medien und insbesonderer Ihrer Redaktion an der Person und Amtsführung des Bundespräsidenten ist: fast zwei Drittel der Deutschen sind der Überzeugung, die Medien, wollten “Wulff fertig machen”. Das sollten sie bedenken!
Was denn dann, wenn kein Machtkampf, soll das sein, was Sie gegenwärtig um die Person Wulff veranstalten? Warum titelt Ihr Blatt heute suggestiv “Befreiungsschlag oder Schlag ins Wasser?” als ob es nur diese Zwei Alternativen gebe? Was, wenn das Interview kein Befreiungsschlag sein sollte, sondern nur ein aufrichtiger “Versuch einer Erklärung”, wie der Bundespräsident im Gespräch selbst bemerkt hat? Sie treiben Christian Wulff vor sich her, nicht erst seit der infamen Instrumentalisierung eines ansonsten sicher nicht klugen Anrufes von Herrn Wulff auf Ihrer Mailbox. Warum mussten Sie den Bundespräsidenten in einer Angelegenheit, die weder seine Amtsführung an sich betraf, noch unmittelbar zeitkritisch gewesen ist, auf einer Auslandsreise mit ein angekündigten Veröffentlichung über sein Privatleben unter Druck setzen? Haben Sie kein Verständnis dafür, dass in einer solchen Situation auch ein Bundespräsident emotional reagieren kann? Sie – und übrigens ich auch – wissen aus eigener beruflicher Erfahrung, dass Herr Wulff beileibe nicht der einzige und sicher auch nicht der mächtigste Politiker wäre, der sich gelegentlich im Ton vegriffen hätte. Hängen Sie die Causa Wulff deswegen so hoch, weil Herr Wulff sie nicht zu seinem Biografen ausgewählt hat?
Spüren sie nicht, wie dünn das Eis ist, auf das Sie das Land führen? Jawohl, das Land, das sich eine solche Krise in Zeiten großer weltweiter Verunsicherung nicht erlauben sollte. Wo es, wie viele Menschen finden, wahrlich wichtigere Dinge gibt, um die sich Medien kümmern sollten.
Ich bitte Sie dringend: Werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht und sagen Sie, was wirklich hinter dieser Affäre steht, oder halten Sie inne und lassen das Land zur Ruhe kommen. Wir werden es Ihnen danken!
Mit freundlichen Grüßen
Uwe Alschner
P.S.: Um Ihnen die Recherche zu erleichtern: Ja, ich habe für Herrn Wulff persönlich gearbeitet und bin auch Mitglied der CDU. Nein, niemand hat mich zu dieser Initiative ermuntert. Auch kein innerer JU-Korpsgeist. Ich handle als einfacher Bürger und aus Verantwortung für das Land, indem meine Kinder aufwachsen sollen. Es ist ein Land, indem nicht Chefredakteure entscheiden, wer Bundespräsident ist oder werden soll. Ich habe mich persönlich im Juni des vorvergangenen Jahres für Herrn Gauck ausgesprochen. Mit der bisherigen Amtsführung von Bundespräsident Wulff bin ich sehr zufrieden. Nicht mit der Behandlung der Sache durch die BILD und andere Redaktionen!
5
Jan 12
Ich glaub es hackt – Mahnung an die Presse
Diese neue Facebook-Seite ist eine Ermahnung an die freie Presse in der Bundesrepublik Deutschland. Freiheit, auch die Freiheit der Presse, endet dort, wo die Freiheit anderer beginnt. Der Umgang der Redaktionen mit Bundespräsident Wulff in der sog. “Kredit- bzw. Drohanruf-Affäre” ist in hohem Maße unglaubwürdig. Die Intensität der Nachfragen an die Adresse des Bundespräsidenten, der bereits “schwere Fehler” in emotional belastender Situation eingestanden hat, steht in starkem Kontrast zur fehlenden Bereitschaft der selben Redaktionen, zum Beispiel die tatsächlichen Hintergründe des Rücktritts von Bundespräsident Horst Köhler ansatzweise aufzuklären! Obwohl auch damals ein Interesse der Öffentlichkeit an Aufklärung bestanden hätte, erhoben sich maßgebliche Repräsentanten der Medien mit herablassenden Kommentaren über einen bis dato völlig unbescholtenen Mann wie Horst Köhler. Dass ein erfahrener Mann wie Köhler damals nicht ohne Grund handelte, ist mindestens so wahrscheinlich, wie die vermeintliche “Täuschung” des damaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten gegenüber dem Landesparlament in Hannover. Dennoch wird mit ungleich höherem Eifer – und während einer Auslandsreise – hinter letzterem herrecherchiert. Warum? Was wollen sie?
Federführend in der Kampagne gegen Christian Wulff ist u.a. die BILD-Zeitung, die sich durch den protokollarischen Stilbruch sowie in besonders infamer Weise durch die Verwendung und Weitergabe einer persönlichen Telefonnachricht unrühmlich hervorgetan hat. Welches andere Mittel als den persönlichen Anruf kann ein Bundespräsident wählen, dem keinerlei exekutive Macht zur Verfügung steht, die er als wirkliche “Drohung” einsetzen könnte. Es ist eine Verhöhnung der wirklichen Opfer staatlicher Repressionen gegen unabhängige Medien, wenn sich ausgerechnet die auflagenstärkste Zeitung in Deutschland im Moment eines nie dagewesenen Affronts – Ausnutzung einer Auslandsreise für den Angriff auf den Bundespräsidenten – feige hinter der grundgesetzlich garantierten und gerichtlich überwachten Pressefreiheit versteckt. Dass alle Kollegen auch anderer Redaktionen dieses Spiel mitbetreiben, indem auch sie den Bundespräsidenten, nicht aber die Kollegen der BILD hinterfragen, macht das Trauerspiel komplett!
Es gehört zum Kalkül der BILD, sich Prominente durch Anzeigenkampagnen gewogen zu machen und von der Seriosität und Popularität dieser Prominenten zu zehren. Nur wenige Prominente hatten bisher den Mut, sich diesem “Angebot” zu entziehen. Auch Bundespräsident Wulff hat im Umgang mit der BILD-Zeitung Fehler eingeräumt.
Mit einem Zitat von Judith Holofernes, Frontfrau der Band “Wir sind Helden”, die zu den wenigen Prominenten zählen, die sich offen gegen die BILD und den von ihr geprägten Kampagnenjournalismus ausgesprochen haben, ruft diese Seite nunmehr alle Pressevertreter in Deutschland zur Verantwortung!
Beschädigen Sie nicht weiter das Amt und die Person des Bundespräsidenten oder seine Familie!
Wir laden Sie ein, unterstützen Sie unsere Mahnung an die Presse! Es reicht. Wirklich!
Die Initiatoren dieser Seite sind persönlich und organisatorisch unabhängig von Bundespräsident Christian Wulff und der CDU, die ihn in der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten vorgeschlagen hat. Einige Co-Initiatoren haben sich damals sogar für den Gegenkandidaten von Christian Wulff ausgesprochen. Um so mehr empört nun der unwürdige Umgang mit dem gewählten Bundespräsidenten!
5
Jan 12
Die Folgen für das Land
»Das Netzwerk zwischen Bild-, FAZ- und Spiegel-Meinungsmachern ist deshalb so problematisch, weil es die gegenseitige Kontrolle innerhalb der Vierten Gewalt ausschaltet.
Journalisten, die ohnehin tendenziell nach Aufmerksamkeit lechzen, werden zu Selbstherrlichkeit und Geltungssucht regelrecht verführt, wenn sie nicht wenigstens intellektuell Rechenschaft ablegen müssen für ihre politischen Einschätzungen. Kontrolliert sich die Vierte Gewalt also nicht wechselseitig, durch gegenseitige harsche Kritik und Beurteilung, dann tut es keiner. Das aber fördert erstaunliche Verantwortungslosigkeit – und erstaunliche Radikalurteile.«

Albrecht von Lucke kritisiert treffend das "Medienkartell" - Foto: Stephan Röhl
Das ist der Skandal!
Nachtrag 5.1.: Am Nachmittag wurde der Aufruf von Hape Kerkeling für Christian Wulff bekannt, so dass dieser Artikel auch noch zu einem optischen Eye-Catcher kommt. Er beschreibt die Maßlosigkeit der BILD-Zeitung sehr treffend.
5
Jan 12
Die 150 Euro Frage

150 Euro für eine Übernachtung bei Freunden zu zahlen, hat ZDF-Redakteurin Bettina Schausten im Interview mit Bundespräsident Wulff erklärt
Genau darum geht es tatsächlich: dem Bundespräsidenten wurde von Anfang an das Recht abgesprochen, die Hilfe langjähriger persönlicher Freunde in Anspruch zu nehmen. Um diese Haltung, die er bis heute konsequent annimmt, zu diskreditieren, wurden durch BILD, SPIEGEL und Co. Dinge verzerrt, Interviews gestückelt, Vorwürfe nachgeschoben. Sie haben damit dem Amt mehr geschadet als die Fehler, die Christian Wulff im übrigen eingeräumt hat. Er ist ein menschlicher Präsident. Aber niemand hat das Recht, an seiner Integrität zu zweifeln!
4
Jan 12
Wulff: “Ich nutze diese Gelegenheit, um zu erklären!”
Zum Vorwurf der Täuschung des Landtages von Niedersachsen erklärte Wulff:
“Im Landtag (Niedersachsen) hätte ich sagen sollen, es ist zwar nicht nach Frau Geerkens gefragt, sondern nach Herrn Geerkens seinen Firmen, seinen Unternehmungen. Da habe ich keine Beziehung. Aber ich räume hier ein, dass ich Beziehungen zu Frau Geerkens habe. Das hätte ich sagen sollen, wenn ich es heute noch mal entscheiden könnte von vornherein, dann würde ich heute in dem Moment, wo ich dieses Haus kaufe, ein Interview geben und sagen, ich habe dieses Haus gekauft mit Hilfe von Freunden, die mir für die Anfangszeit und Sanierung Geld zur Verfügung gestellt haben, ordentlich verzinst.


























